Die Ausgangslage

Ohne eigene Regelung entscheidet das Gesetz.

Jahr für Jahr gehen in der Schweiz Vermögenswerte in Milliardenhöhe an die nächste Generation über. Wer keine eigene Regelung trifft, untersteht der gesetzlichen Erbfolge: Das Gesetz bestimmt, wer erbt und zu welchen Anteilen. Nahestehende Menschen ohne gesetzliches Erbrecht – etwa Konkubinatspartner – bleiben dabei unberücksichtigt.

Eine durchdachte Nachfolgeplanung kehrt das um: Sie legen fest, wer was erhält. Das schafft Klarheit, bewahrt Vermögen und beugt Streit vor – das zeigt unsere Beratungspraxis seit 1995.

1995
in Solothurn gegründet
100 %
Honorarbasis, keine Provisionen
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Ansprechpartner für Erbrecht, Steuern und Vermögen

Das umfasst die Vermögensnachfolge

Vier Bausteine für einen geordneten Nachlass.

Ihr Testament

Sie halten Ihren letzten Willen gültig fest. Wir zeigen Ihnen, was das private Testament verlangt – von Hand geschrieben, datiert, unterschrieben – und wann die notarielle Form die sicherere Wahl ist.

Erbfolge und Pflichtteile

Sie sehen, wer nach Gesetz wie viel erhält – und welchen Teil Sie frei zuweisen können. Wir erklären Erbansprüche, Pflichtteile und die frei verfügbare Quote für Ihre Familiensituation.

Inventur und Unterlagen

Sie verschaffen sich den Überblick: Konten, Wertpapiere, Grundbesitz, Versicherungen, Beteiligungen. Mit Vermögensinventur und geordneter Dokumentenmappe finden Ihre Angehörigen alles Wichtige an einem Ort.

Übergabestrategie

Sie legen fest, wie Ihr Vermögen übergehen soll. Wir entwickeln mit Ihnen eine Weitergabestrategie und beantworten Ihre Fragen zu Erbrecht, Steuern und Vermögensstruktur.

So gehen wir vor

In vier Schritten zu einer klaren Regelung.

Erstgespräch

Sie erzählen, was Ihnen wichtig ist – wir hören zu. Kostenlos und unverbindlich klären wir, wo Sie stehen und was zu regeln ist.

Übersicht schaffen

Wir erfassen mit Ihnen Ihr Vermögen – von den Konten bis zum Grundbesitz. Die Inventur bildet die Grundlage jeder guten Regelung.

Regelung ausarbeiten

Sie sehen Ihre Möglichkeiten: gesetzliche Erbfolge, Testament, frei verfügbare Quote. Wir zeigen Ihnen die Folgen jeder Variante – auch die steuerlichen.

Festhalten und aktuell halten

Sie halten Ihre Regelung in der passenden Form fest. Ändert sich Ihre Lebenssituation, prüfen wir mit Ihnen, ob sie noch stimmt.

Für wen

Für alle, die etwas weitergeben.

Eine geregelte Nachfolge lohnt sich unabhängig davon, ob Sie ein kleines oder grösseres Vermögen weitergeben. Besonders viel Klarheit schafft sie für Ehepaare mit Wohneigentum, bei denen Pflichtteile eine Rolle spielen – und für Konkubinatspaare: Ohne Testament haben Partnerinnen und Partner ohne Trauschein keinen gesetzlichen Erbanspruch.

Was kostet die Beratung zur Vermögensnachfolge?

Wir arbeiten auf Honorarbasis, nach Aufwand. Im Erstgespräch schätzen wir den Umfang – danach entscheiden Sie in Ruhe.

Was gilt, wenn ich kein Testament habe?

Dann gilt die gesetzliche Erbfolge. Das Gesetz bestimmt, wer erbt und zu welchen Anteilen – erbberechtigt sind ausschliesslich die gesetzlich vorgesehenen Angehörigen. Mit einem Testament legen Sie innerhalb der frei verfügbaren Quote selbst fest, wer was erhält.

Wie verfasse ich ein gültiges privates Testament?

Sie schreiben es vollständig von Hand, datieren und unterschreiben es. Formfehler können ein Testament unwirksam machen – eine Prüfung lohnt sich deshalb. Die sicherste Form ist das notarielle Testament: Der Notar hält Identität und Willen fest, eine Kopie wird sicher verwahrt.

Erbt meine Konkubinatspartnerin oder mein Konkubinatspartner?

Ohne Testament besteht kein gesetzlicher Erbanspruch. Sie können Ihre Partnerin oder Ihren Partner aber im Rahmen der frei verfügbaren Quote begünstigen. Wie gross dieser Spielraum ist, hängt von Ihrer Familiensituation ab – wir rechnen es mit Ihnen durch.

Unabhängig in einer persönlichen Frage

Die Regelung Ihres Nachlasses ist Vertrauenssache. Wir beraten auf Honorarbasis, verkaufen keine Produkte und erhalten keine Provisionen. Unsere Empfehlungen richten sich allein danach, was für Sie und Ihre Angehörigen stimmt.

Der einfachste Einstieg: Ihre Steuererklärung

Viele Mandate beginnen bei uns mit der Steuererklärung: Sie verschafft uns das Gesamtbild Ihrer Finanzen – und zeigt, ob sich weitere Schritte überhaupt lohnen. Daraus ergibt sich die passende Beratung, nicht umgekehrt.

Der nächste Schritt

Klarheit beginnt mit einem Gespräch.

Sie bringen Ihre Fragen mit – zu Testament, Erbfolge oder Übergabe. Wir geben Ihnen eine erste Einschätzung. Danach entscheiden Sie in Ruhe.